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Grüner Kreis

T:REX_Transformative Jugendbildung gegen Rechtsextremismus

Die Zahl rechtsextremistisch motivierter Vorfälle an Schulen steigt. Außerschulische Fachkräfte sind oft verunsichert und es fehlt ihnen an Rückendeckung, um pädagogisch intervenieren oder vorzubeugen zu können. Im Projekt stärken wir Fachkräfte darin, rechtsextremistische Aussagen und Haltungen bei Schüler*innen und Jugendlichen einzuordnen, zu begegnen und zu widersprechen.

Hierfür bietet T:REX_Transformative Jugendbildung gegen Rechtsextremismus neben einem Netzwerk, Workshops und zwei Qualifizierungsreihen auch Beratugsangebote an. Wir wollen insbesondere auch Methoden für Prävention und Intervention weiterentwickeln, und greifen dafür auf Ansätze aus der

  • Sportpädagogik,

  • Erlebnispädagogik und der

  • Theaterpädagogik

zurück, entwickeln diese weiter und probieren sie im Rahmen von Modellprojekten an Schule und außerschulischen Einrichtungen wie Jugendzentren aus.

Die Qualifizierungsreihe

Die Qualifizierungsreihe bietet engagierten Fachkräften die Möglichkeit, sich im Rahmen von drei Workshop-Wochenenden mit der Herausforderung des Rechtsextremismus in der pädagogischen Arbeit in und außerhalb von Schule auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer*innen entwickeln in Rücksprache mit der Projektleitung und den anderen Teilnehmer*innen eigene Modellprojekte, die sie in ihren Bildungskontexten umsetzen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die erste Qualifizierungsreihe findet im Jahr 2026 statt, die zweite 2027.
Infos für Multiplikator*innen

Hier finden Sie Infos zur Qualifizierungsreihe I. Die Module finden zwischen Juni – November 2026 statt, die Teilnahme ist kostenfrei.

Teilnemer*innen verpflichten sich zur Durchführung eines eigenen Modellprojekts.

Module der Qualifizierung

Die Teilnahme an folgenden Modulen ist verpflichtend:

  • Modul 1: Umgang mit Rechtsextremismus, Ansprache rechtsextrem eingestellter Menschen, Schutz- und Argumentationsstrategien
    + Einsatzmöglichkeiten theaterpädagogischer Methoden
    Ort: Hannover | Termin: Juni 2026
  • Modul 2: Strategien rechter Raumnahme in Zivilgesellschaft, Kinder- und Jugendarbeit und Schule
    + Einsatzmöglichkeiten erlebnispädagogischer Methoden
    Ort: Lüneburger Heide | Termin: September 2026

Umsetzung eines eigenen Modellprojekts zwischen Modul 2 und 3.

  • Modul 3: Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierung stärken und Fallberatung zu den Modellprojekten
    + Einsatzmöglichkeiten sportpädagogischer Methoden
    Ort: Hannover | Termin: Dezember 2026

Die Tagungsorte werden nach Anmeldung bekannt gegeben.

 

Wahlkurse/Workshops
Zusätzlich zu den Modulen der Qualifizierungsreihe können halbtägige Workshops belegt werden. Im Jahr 2026 werden drei Workshops angeboten. Infos hierzu folgen zeitnah.
Anmeldung & Kosten

Im Jahr 2026 finden drei Workshop-Wochenenden statt. Vegetarische Verpflegung und Unterkunft an den Sminarorten sind kostenfrei, die An- und Abreise werden von den Teilnehmer*innen getragen. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern. In einem sehr begrenzten Maß stehen Einzelzimmer zur Verfügung, die gegen Selbstkostenpreis hinzugebucht werden können. Sprechen Sie uns hierfür gern an.

Die Teilnahme an der Qualifizierungsreihe ist kostenfrei. Teilnehmer*innen verpflichten sich zur Durchführung eines eigenen Modellprojekts in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Interessiert? Melden Sie sich bei uns unter: trex@vnb.de

Das Netzwerk

Für den inhaltlichen Austausch rufen wir ein Netzwerk ins Leben. Hier wollen wir Pädagog*innen, Lehrkräften, Jugendlichen und Eltern aus dem Projektgebiet (Hannover und Leine-Weser Region) miteinander in Kontakt bringen, um gemeinsam ein tieferes Verständnis von rechtsextremer Einflussnahme auf Jugendliche und wirksamen Gegenstrategien zu erarbeiten. Neben Impulsen von externen Expert*innen sollen die Netzwerktreffen Raum für Austausch und kollegiale Fallberatung bieten.

Netzwerktreffen finden vierteljährlich im Wechsel von Online und Präsenz statt.

Bei Interesse am Netzwerk können Sie sich gerne unverbindlich unter trex@vnb.de melden.

Hintergrund & Ausgangslage

Rechtsextreme Ideologie bedeutet explizite Ungleichheitsideologie. Das reicht von der Festschreibung vermeintlich natürlicher Geschlechterrollen über rassistische Abwertungen und Aggressionen gegenüber jüdischen Menschen bis hin zum Angriff auf queere Identitäten und demokratisch orientierte Schüler*innen. Wo rechter Einfluss an Schulen stattfindet, werden alle Schüler*innen abgewertet, die nicht einer weißen, christlichen, cis-hetero Norm entsprechen. Auch die Gesprächskultur wird gezielt verändert. Diese führt zum stillen Rückzug von jungen Menschen, die demokratische Gegenpositionen vertreten. Um dem zu begegnen, erwerben pädagogische Fachkräfte im Projekt “T:REX_Transformative Jugendbildung gegen Rechtsextremismus” Handlungs- und Gestaltungskompetenzen. Gleichzeitig werden ein Netzwerk- und Beratungsangebot aufgebaut.

T:REX_Transformative Jugendbildung gegen Rechtsextremismus ist ein Projekt des VNB e.V.

Kontakt: trex@vnb.de

Laufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2027

Das Projekt wird gefördert durch:

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