Fortbildung: Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit menschenverachtenden und rechtsextremen Haltungen in der Arbeit mit Jugendlichen
Wie können Fachkräfte in Jugendarbeit und Schule auf menschenverachtende Einstellungen und rechtsextreme Haltungen bei Jugendlichen reagieren? Die Fortbildung vermittelt Hintergründe zu Hinwendungsmotiven und Risikofaktoren und erarbeitet anhand von Praxisbeispielen konkrete Handlungsstrategien und Gesprächstechniken für einen sicheren Umgang mit menschen- und demokratiefeindlichem Verhalten.
Wahlergebnisse und Wahlumfragen zeigen, dass immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene (extrem) rechte Parteien wählen oder wählen würden. Menschenverachtende Einstellungen und demokratiefeindliche Haltungen erscheinen zunehmend als "normale" Meinung. Dagegenzuhalten scheint kaum noch Wirkung zu zeigen. Wie lässt sich damit umgehen? Fachkräfte, insbesondere aus Jugendarbeit und Schule, stehen immer wieder vor der Herausforderung, angemessen zu reagieren, und fühlen sich dabei oft verunsichert.
Die Fortbildung im Workshopcharakter soll die Handlungssicherheit im Umgang mit menschen- und demokratiefeindlichem Verhalten stärken. Zum Einstieg werfen wir einen Blick auf Wahlverhalten und Selbstpositionierungen sowie auf Risikofaktoren und Hinwendungsmotive von Jugendlichen. So wollen wir besser verstehen, warum und wie sich Jugendliche solchen Einstellungen annähern. Anschließend werden Handlungsstrategien und Empfehlungen vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen gemeinsam Reaktionsmöglichkeiten besprochen. Für den direkten Umgang mit solchen Situationen beschäftigen wir uns außerdem mit Strategien und Techniken der Gesprächsführung.
Veranstalter: Jugendforum gegen Rechtsextremismus der Partnerschaft für Demokratie Hannover
Kontakt: demokratie-leben@vnb.de
Calenberger Esplanade 2
30169 Hannover
