Ambiguitätstoleranz – Was heißt das für die politische Bildung?
Eindeutige Antworten sind verlockend, doch gesellschaftliche und politische Fragen sind häufig komplex, widersprüchlich und voller Grauzonen. Genau hier setzt Ambiguitätstoleranz an: die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit und Unsicherheit auszuhalten, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen sowie dennoch urteils- und handlungsfähig zu bleiben.
In der Fortbildung beschäftigen wir uns damit, welche Bedeutung Ambiguitätstoleranz für die politische Bildung hat und wie sie praktisch gestärkt werden kann. Anhand von Dilemmata, Perspektivwechseln und dialogorientierten Methoden erproben wir Möglichkeiten für den Umgang mit kontroversen Positionen und herausfordernden Gesprächssituationen. Dabei geht es nicht darum, jede Meinung stehen zu lassen, sondern um Neugier statt vorschneller Konfrontation, gutes Nachfragen statt striktem Widerspruch, und die Fähigkeit, Menschen hinter ihren Positionen wahrzunehmen.
Termin: Mittwoch, 11. November 2026 von 10:00 – 15:00 (inkl. Pausen)
Ort: Online (Zoom)
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Referent: Felix Nolte (M. A. Politikwissenschaft) ist Projektkoordinator im Bereich politische Bildung der Ev. Akademien in Deutschland e.V. (EAD). Zuvor leitete er u.a. das Projekt „Resilient! Stärkung der Profession Politische Bildung als zukunftsfeste Bildungsarbeit für Demokratien“ beim Bundesausschuss Politische Bildung (bap) e.V.
Anmeldung zur Fortbildung: „Ambiguitätstoleranz – Was heißt das für die politische Bildung? „bis zum 06.11.26 über folgenden Link: https://www.vnb-ev.de/index.php?module=010700&event=9804&dateId=23085

