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Empowerment-Workshop für BIPoC

Es gibt viele Menschen, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen und aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer (zugeschriebenen) ethnischen, kulturellen oder religiösen Zugehörigkeit diskriminiert werden. Diese Erfahrungen können schmerzhaft sein, ohnmächtig machen und das Leben von vielen Betroffenen erheblich einschränken. Empowerment gilt als eine wirkmächtige Form des Widerstands gegen solche Diskriminierungserfahrungen.
Dieser Workshop soll einen Raum schaffen, in dem einerseits spezifische Rassismuserfahrungen und Bedarfe im Kontext des eigenen Lebens- und Berufsalltags besprechbar gemacht werden können, und andererseits gemeinsam an Handlungsoptionen gearbeitet werden kann. Dabei kann schon allein der Austausch über Erfahrungen und Umgangsstrategien mit Rassismus wertvoll und stärkend wirken und letztlich einen Raum des gemeinsamen Lernens eröffnen.  

Gemeinsam möchten wir in diesem Workshop u.a. folgenden Fragen nachgehen: Was sind Erfahrungen, Bedarfe und Strategien, die im Umgang mit Rassismuserfahrungen existieren und eine wichtige Rolle spielen? Wie kann individuelle und kollektive Stärkung aussehen?

Empowerment soll aus einer diskriminierungs- und machtkritischen Perspektive betrachtet werden. Dabei wird auch berücksichtigt, dass auch in Empowerment-Räumen Machtverhältnisse wirken können.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Menschen, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen, sich also z.B. als BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) identifizieren. Da wir stehts eine intersektionale Perspektive mitdenken möchten richtet sich dieser Workshop auch an Menschen, die mehrfache Diskriminierungserfahrungen machen.
Zeitraum: 23.03.23, 10:00 Uhr bis 23.03.23 16:00 Uhr
Kostenfrei
Buchbar bis 21.03.23
Seminarnummer: CPD-17438

Ort:

Freiraum Lüneburg
Salzstr. 1
21335 Lüneburg
Link zur Anmeldung


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