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#bcpc: Barcamp Politische Bildung geht online

Die erste Online-Variante des Barcamp politische Bildung (#bcpb) ist mit großartiger Resonanz zu Ende gegangen.
Mehr als 170 Anmeldungen zeigen das große Interesse und den Bedarf an einem Austausch zwischen politischen Bildner*innen. Die Teilnehmenden tauschten sich zu den drei Schwerpunktthemen Inklusion in der Bildung, Freie Bildungsressourcen, Mobile Learning & Gaming aus. Begleitet wurde die Veranstaltung mit grundsätzlichen Fragen rund um die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des digitalen Lernens.

Es wurde aufgefordert, schon im Vorfeld Sessionsvorschläge einzureichen, so dass die Vorstellung der Pläne im Barcamp selbst kurz gehalten werden kann. Es ist gelungen und hat trotzdem nicht verhindert, dass Teilnehmende spontan weitere Sessions persönlich vorgestellt haben.

Das Themenspektrum der Sessions war sehr weit gestreut: Inklusion im Digitalen, kollaborative Kunstpraxis als politische Bildung, Freiberuflichkeit in Zeiten einer Pandemie, Digitale Tools und Onlineformate, Open Educational Resources, Online Bewegungsangebote, Methoden der politischen Bildung, Politische Bildung und Schule, Film, Austausch über Chancen, Gefahren und Unsicherheiten von Vermittlung im digitalen Raum, Technologischer Fortschritt.

Für den Start und den Abschluss der jeweiligen Tage wurden digitalen Formaten genutzt, die dem Kennenlernen dienten und gleichzeitig zu Unterhaltung beitrugen.  

Für kulturelle Unterhaltung und persönlichen Austausch fand ein Livekonzert statt. Zudem wurde der Film „Adamstown“, der im ABC entstanden und u.a. mit dem Dieter-Baacke Preis ausgezeichnet wurde, geschaut. Im Anschluss wurden sich bei Wein über Verbesserungsmöglichkeiten ausgetauscht, die den Austausch vermehrt ermöglichen und einen Ersatz für Gespräche in der Kaffeepause bieten.

Technisch wurde auf die digitale Austauschplattform „Discord“ zurückgegriffen. Darüber hinaus wurde die Plattform „Barcamptools“ für die Organisation der Sessions und „Zoom“ für die Ausführung der Sessions genutzt. Die unterschiedlichen Chatkanälen boten die Möglichkeit, Informationen zu teilen, sich persönlich vorzustellen, Werbung für eigene Veranstaltungen zu machen, Feedback zu geben, Wünsche zu äußern oder sich auszutauschen.

Das Feedback der Teilnehmenden ist sehr positiv ausgefallen. Sie fühlten sich von der Organisation gut mitgenommen und mit unterschiedlichen Tools und Angeboten durch die Tage geleitet. Die Stimmung in den Sessions war sehr entspannt und zugewandt. Die Teilnehmenden gaben an, sich intensiv ausgetauscht zu und Denkanstöße bekommen zu haben.

Die meisten waren sich einig, dass ein persönlicher Austausch „face to face“ außerhalb der Sessions fehlte, der sonst ein wichtiger Teil jedes Barcamps ist. Das digitale Angebot, sich informell zu begegnen wurde verhältnismäßig wenig genutzt.

Abschließend ein paar Stimmen von Teilnehmenden:

“Super Einstieg und tolle Methoden!”

“Digitales Barcamp ist offensichtlich ein spannendes Format, das sich auch nach Corona sicher spannend einsetzen lässt. “

“Was für ein cooles Konzert! Schön, dass ihr auch Kultur und etwas so inspirierendes reingebracht habt!”

“ich fand die Übertragung der “klassischen” Einstige sehr gut gelungen (Speeddating und Landkarte)”

Respekt, dass ihr das online gestellt habt und bundesweiten Zugang dadurch ermöglicht habt :-*

“Ich konnte wirklich was für meine Arbeit mitnehmen. Die Zeit am Bildschirm schlaucht mich allerdings ganz schön. Ich vermisse Offline-Bildungsarbeit doch ziemlich…!”

„…es wichtig ist, auch in Zeiten, in denen wir uns nicht physisch treffen können, an Themen weiterzuarbeiten.“ 

 

Die überwältigende Mehrheit würde gerne nochmals an einem #bcpb teilnehmen. Am liebsten auch offline. 

Aufgrund des Erfolgs und der hohen Nachfrage haben wir ad hoc ein Nachfolgeseminar für das #bcpb für Multiplikator_innen der politischen Bildung konzipiert.

Infos und Anmeldung zu dem Seminar: „Opening Spaces Online: Diversitätsreflektierte und inklusive digitale Bildung gestalten.“ unter:  https://opening.abc-huell.de 

 

Autor*innen: Sophia Guttenhöfer und Henning Wörtzel-Heber (abc Tagungshaus Hüll)

 

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