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„Hochschulzugänge für Flüchtlinge schaffen“

„In Deutschland zu studieren.“ Dieser Wunsch verbindet die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pilotprojektes „Hochschulzugänge für Flüchtlinge schaffen“.

Umgesetzt wird das Projekt in Lüneburg. Hierzu gehören neben dem Intensivsprachkurs, der in Kooperation mit der Volkshochschule Lüneburg durchgeführt wird, ein Besuch der Leuphana Universität Lüneburg sowie weitere Qualifizierungs- und Beratungsangebote: Woher weiß ich, welche Seminare ich besuchen muss? Wie schreibe ich eine Hausarbeit? Auch lebenspraktische Fragen wie: Ich möchte gern in eine Wohngemeinschaft ziehen, kannst du mir dabei helfen? spielen eine Rolle.

Für die Teilnehmenden ist der Weg hin zur Aufnahme eines Studiums ein steiniger. Ihr Deutsch muss so gut sein, dass sie wissenschaftliche Texte verstehen und auch selbst welche schreiben können. Zertifikate müssen übersetzt und anerkannt werden. Kommen sie ein Stück weiter, wartet die nächste Abbiegung und es folgt die Frage: Und wie geht es jetzt weiter? Es sind Herausforderungen − für Verantwortliche und Teilnehmende in gleicher Weise − und diese gilt es, gemeinsam zu meistern.

Das Projekt qualifiziert und unterstützt folglich ganzheitlich und personenzentriert. Es gibt keine allgemeine Lösung. Der richtige Weg muss für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin individuell gefunden werden. Und wer weiß, vielleicht ist das Studium doch nicht das Richtige. Auch dies ist ein mögliches Ergebnis.

 

Kontakt und Beratung

VNB Projektbüro Lüneburg
Sami Qaiser
Heiligengeiststraße 28
21335 Lüneburg
Tel.: 04131/7740-106
sami.qaiser@vnb.de

Telefonische Erreichbarkeit:
Mo. – Do. 10 Uhr bis 14 Uhr.
Gespräche nach Vereinbarung.

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